Alireza Varzandeh                            

 

„... und ein weiteres Mal macht es Zoom“

 

die Lust am Leben ist das große Kapital in Alireza Varzandehs Werk - wohl deshalb war die letzte Ausstellung in der Galerie Beate Berndt ausverkauft.

 

Der in Köln lebende Künstler Alireza Varzandeh, 

1963 in Persien geboren, malt mit lockerem Pinselstrich Alltagssituationen,

die dem Auge des Betrachters zwar geläufig sind, aufgrund der frechen Malweise aber fesseln.

 

Die Augsburger Galerie Beate Berndt zeigt ab 14. September in Folge weitere Arbeiten des Künstlers. Besucher sind herzlich eingeladen Abschied zu nehmen vom Sommer - ein riesiges Strandbild wartet - und den Herbst zu begrüßen - saftig grüne Wiesen erfreuen das Auge neben einem verregneten Tag unter Regenschirmen. 

 

Der gestische Pinselduktus hält davon ab Individuen zu erkennen und erlauben die eigene Identifikation.Diese Nähe, die der Künstler zwischen Betrachter und Kunstwerk entstehen lässt, wird durch den räumlichen Abstand unterbrochen, den der Betrachter zum Bild gewinnen muss, um überhaupt dem Bildmotiv folgen zu können. Es ergibt sich ein ständiger Wechsel zwischen Nähe und Distanz, Bewegung und Stillstand, sowohl im Hinblick auf die Gestaltungsmittel, die Alireza Varzandeh in seiner Malerei nutzt, als auch in Bezug auf die inhaltliche Aussage.

 Gemalte Alltagssituationen werden bei aktiver Bildbeobachtung zu Momentaufnahmen des Lebens, ähnlich wie im Song von Klaus Lage

 

„...Tausendmal berührt, tausendmal ist nix passiert...“.